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Donnerstag, 31. Juli 2014

Behind the Scenes Teil II: Meine Backstube.

Behind the Scenes vom 01.06.-30-06-2014

Auf den letzten Drücker schaffe ich es doch noch, den zweiten Teil meiner Homestory für Stephanies schönes Blog-Event Behind the Scenes zu veröffentlichen: Im ersten Teil hab ich euch das Herzstück unseres Hauses gezeigt, jetzt ist die Küche dran, in der ich meine Motivtorten dekoriere.
Unser Haus besteht aus zwei Wohnungen, die miteinander verbunden sind - daher gibt es unten eine zweite Küche, in der ich alle Utensilien verstaut habe, die man für dieses süße Hobby so braucht. Eigentlich wollte ich euch ja auch noch meine Bügel-Waschküche zeigen, weil die ebenso viel Platz in meinem Leben einnimmt wie die Bloggerei, aber gut. Das sparen wir uns lieber mal. Stellt euch einfach vor: Ihr seht nur eine Nase aus einem Berg von Wäsche herausschauen...


Ganz hinten auf der Arbeitsfläche beziehe und dekoriere ich meine Torten. Da steht auch noch die schöne rote Küchenmaschine, die ich so gut wie nie benutze und der uralte Thermomix 3300. Wie oben kann ich beim Arbeiten in den Garten schauen - nur diesmal zur Strassenseite hin. In den riesigen Kühlschrank rechts am Bildrand passen bis zu drei Torten - das ist schon sehr praktisch. In den Schubladen findet man in dieser Küche allerlei seltsames Werkzeug - so habe ich für meine Torten alles beieinander: Tüllen-Set, Tools, Sugarcraft Gun, alle möglichen Hilfsmittel für Bordüren und Schriften, Paletten und in dem kleinen blauen Döschen die Puderfarben.



In einer anderen Schubladen finden sich diverse Ausstecher verschiedener Größen, ein kleiner Rolling Pin, meine Glätter und Veiner und doppelseitiges Klebeband für die Anbringung der Schmuckbänder um die Tortenplatten.


Neben einigen nervenberuhigenden Tees finden sich hier eine Auswahl meiner Schmuckbänder und einige Stoffe, die ich als Fotohintergrund benutze.


Wichtig für eine Tortenküche ist natürlich auch die Drehscheibe, auf der man die Torte zum Dekorieren platziert. Obendrauf habe ich zu eurer Belustigung einige meiner Figuren drapiert, die die Kinder aufbewahrt haben. Sie sind alle handgefertigt und vollständig aus Zuckerpaste.



Neben dem uralten Thermomix, der übrigens immer noch top funktioniert, hab ich einige meiner Motivtortenbücher herumstehen - da schaue ich immer mal wieder hinein, um mich inspirieren zu lassen. Die üblichen Werkzeuge, wie Pinsel, Lineal und Zahnstocher stehen immer griffbereit auf der Platte.



In den Schränken unter der Arbeitsplatte sammle ich meine Blumenausstecher, Weihnachtsausstecher, saisonale Ausstecher - überhaupt alle Ausstecher, derer ich so habhaft werden kann...


Im Moment habe ich nicht mehr so viel Zeit, Motivtorten zu dekorieren, aber das wird sich sicher auch irgendwann wieder ändern. So lange bleibt alles in meiner Backstube so, wie es ist... Und wenn ich mal Lust habe und sich ein Anlass bietet, kommt irgendeine Torte dabei heraus - so wie die, die ihr auf meiner Motivtorten-Seite anschauen könnt - oder so eine vielleicht...


Eigentlich fehlt jetzt noch der Platz, an dem ich immer fotografiere, meine Foto-Ausrüstung und meine Kochuchsammlung, aber das würde jetzt hier den Rahmen sprengen - das muss ich euch ein anderes Mal zeigen. Vielleicht eher im Spätjahr, wenn ich auf dem Bloggerworkshop inklusive Fotokurs gewesen bin, der im November in Frankfurt stattfinden wird. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr...
Jedenfalls sind bei diesem Event so viele schöne Küchen zu sehen - einfach spitzenmässig, wer da alles die Türen geöffnet hat! Vielen Dank für die vielen Einblicke!

Mittwoch, 30. Juli 2014

Happy, happy Birthday. Music We Love. For You.



I'm not afraid 
Of anything in this world 
There's nothing you can throw at me 
That I haven't already heard

I'm just trying to find 
A decent melody 
A song that I can sing 
In my own company

I never thought you were a fool 
But darling look at you 
You gotta stand up straight 
Carry your own weight 
These tears are going nowhere baby

You've got to get yourself together 
You've got stuck in a moment 
And now you can't get out of it

Don't say that later will be better 
Now you're stuck in a moment 
And you can't get out of it

I will not forsake 
The colors that you bring 
The nights you filled with fireworks 
They left you with nothing

I am still enchanted
By the light you brought to me
I listen through your ears
Through your eyes I can see

You are such a fool
To worry like you do
I know it's tough and you can never get enough
Of what you don't really need now, my, oh my

You've got to get yourself together
You've got stuck in a moment
And you can't get out of it

Oh love, look at you now
You've got yourself stuck in a moment
And you can't get out of it

I was unconscious, half asleep
The water is warm 'til you discover how deep
I wasn't jumping, for me it was a fall
It's a long way down to nothing at all

You've got to get yourself together
You've got stuck in a moment
And you can't get out of it

Don't say that later will be better
Now you're stuck in a moment
And you can't get out of it

And if the night runs over
And if the day won't last
And if your way should falter
Along on this stony pass

And if, and if the night runs over
And if the day won't last
And if your way should falter
Along this stony pass

It's just a moment
This time will pass

Lyrics: U2

Was ist wichtig? Mein Sohn hatte Geburtstag. Vor neun Jahren ist er geboren worden - mit drei Glückszeichen. Und wir haben trotz aller widrigen Umstände fröhlich gefeiert! Nach dem Auspacken der Geschenke haben wir seine Zitronen-Sahne-Geburtstagstorte probiert und zusammen eine große Tapetenrolle bemalt - jedes Mitglied der Familie hat sich auf einem Teil der Tapete verewigt.
Das Thema durfte er sich aussuchen: Dschungel. Mitten im Dschungelchaos das Dschungelherz. Oben drüber das aufklärerische Augendreieck. Ein Affe, der nach Früchten angelt. Eine Schlange, die verführt. Ein Tiger. Chaos, Farbenrausch. Love. Peace. Happiness. Sein Name. Seine Geburtstagszahl. Alle haben mitgemacht - ein starkes Familiengefühl. Das Aufhängen der Tapete an seiner Zimmertür.

Seine Freude.

Ein wunderschöner Geburtstag war das, Mami. Danke!

Ich drücke ihn sehr fest, hebe ihn hoch, als wäre er noch klein. Er ist ja so leicht wie eine Feder.
Wir halten uns lange fest.


Is it getting better?
Or do you feel the same?
Will it make it easier on you now?
You got someone to blame

You say, one love, one life
When it's one need in the night
One love, we get to share it
Leaves you baby if you don't care for it

Did I disappoint you?
Or leave a bad taste in your mouth?
You act like you never had love
And you want me to go without

Well it's too late tonight
To drag the past out into the light
We're one but we're not the same
We get to carry each other, carry each other
One!
Love.

Have you come here for forgiveness?
Have you come to raise the dead?
Have you come here to play Jesus?
To the lepers in your head

Did I ask too much? More than a lot
You gave me nothin' now it's all I got
We're one but we're not the same
Well we hurt each other then we do it again

You say love is a temple, love a higher law
Love is a temple, love the higher law
You ask me to enter but then you make me crawl
And I can't be holdin' on to what you got
When all you got is hurt

One love, one blood
One life, you got to do what you should
One life, with each other
Sisters, brothers

One life but we're not the same
We get to carry each other, carry each other.
One.

Lyrics: U2



All around me are familiar faces
Worn out places, worn out faces
Bright and early for their daily races
Going nowhere, going nowhere

Their tears are filling up their glasses
No expression, no expression
Hide my head I want to drown my sorrow
No tomorrow, no tomorrow

And I find it kinda funny
I find it kinda sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had

I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very, very mad world, mad world

Children waiting for the day they feel good
Happy birthday, happy birthday
Made to feel the way that every child should
Sit and listen, sit and listen

Went to school and I was very nervous
No one knew me, no one knew me
Hello, teacher, tell me what's my lesson
Look right through me, look right through me

And I find it kinda funny
I find it kinda sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had

I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very, very mad world, mad world

Enlarge your world
Mad world

Lyrics: Gary Jules

For what it's worth: it's never too late or, in my case, too early to be whoever you want to be. 
There's no time limit, stop whenever you want. 
You can change or stay the same, there are no rules to this thing. 
We can make the best or the worst of it. 
I hope you make the best of it. 
And I hope you see things that startle you. 
I hope you feel things you never felt before. 
I hope you meet people with a different point of view. 
I hope you live a life you're proud of. 
If you find that you're not, I hope you have the strength to start all over again.



Alles Liebe, alles Gute, Gesundheit und Zuversicht für dich, mein lieber Sohn, zu deinem 9. Geburtstag! Wir alle lieben dich und bitten inständig für dich.
Mami und Wolf, Johannes, Sophie, Clara, Dorothea und Jonathan.

Freitag, 25. Juli 2014

Übern Tellerrand: Amarettini-Kirsch-Tartelettes von Zimtkeks und Apfeltarte

Hallo, Ihr Lieben! Ich bin Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte. Als mich Yuschka fragte, ob ich bei ihr Gast sein möchte, war ich natürlich gleich begeistert! Ich mag ihren Blog und sie persönlich sehr gerne! Wir haben uns im Frühjahr diesen Jahres bei einem Bloggertreffen kennen gelernt und sie war mir gleich super sympathisch. Außerdem bewundere ich zutiefst, wie sie ihre Großfamilie und den Blog unter einen Hut bekommt und dabei immer so wunderbare Beiträge und Rezepte liefert!

Ihr möchtet wissen, wer ich bin? Ich bin stamme aus Frankfurt und wohne inzwischen mit meinen vier Männern und Hundedame Zari in einer Kleinstadt im Taunus. Meine Eltern und auch schon meine Großeltern hatten eine Bäckerei und daher habe ich das „Back-Gen“ wahrscheinlich in die Wiege gelegt bekommen... Schon seit meiner frühesten Kindheit liebe ich das Kochen und Backen, wobei mir heute sehr wichtig ist, jahreszeitlich passend und hauptsächlich mit regionalen Zutaten zu werkeln.

Eine weitere Leidenschaft von mir war schon immer die Fotografie und so ergab es sich, dass ich zum Bloggen kam und damit all meine Vorlieben in einem Hobby vereinen kann.

Für Euch habe ich heute ein Rezept mitgebracht, dass ich einfach durch herum experimentieren kreiert habe und das mir und meiner Familie richtig gut gefällt, denn die Kombination von Mandeln, Kirschen und Amarettini ist einfach köstlich!



Für eine Tarteform von 24 cm oder 6 - 8 kleine Tartelette-Förmchen:

Teig:
125 g kalte Butter in Stücken
90 g Puderzucker
1 Ei
50 g fein gemahlene Mandeln
200 g Mehl
(etwas kaltes Wasser)

Füllung:
300 g Kirschen 
1 Ei
200 g Schmand
2 Tropfen Bittermandel-Öl
2 EL Zucker
100 g gehackte Mandeln
ein Handvoll Amarettini



Für den Boden alle Zutaten möglichst schnell zu einem geschmeidigen Mürbteig zusammenkneten, evtl. noch 2 - 3 EL kaltes Wasser zufügen. Den Teig für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Inzwischen die Kirschen waschen, entstielen, entsteinen und halbieren. Die Creme bereiten, indem Ihr das Ei mit dem Zucker und dem Bittermandelöl aufschlagt und anschließend den Schmand unterrührt. 
Den Teig ausrollen, entweder Kreise für die Tartelette-Förmchen ausstechen, oder für eine große Tarteform vorbereiten. Form/-en ausbuttern, den Teig hineindrücken und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Nun die gehackten Mandeln auf den Boden geben (ich habe pro Tartelette ca. einen halben EL genommen). Die Kirschen gleichmäßig auf den Mandeln verteilen und den Guß darüber verteilen. Nun die Amarettini zwischen den Händen klein drücken und auf der Masse verteilen. 
Die Tartelettes in den vorgeheizten Backofen bei 175 °C (150 °C Umluft) und für 25 - 30 Minuten goldbraun backen. In den Förmchen auskühlen lassen und dann vorsichtig herauslösen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren. 

Tipp: Für besonders große Naschkatzen gebt einfach noch eine Kugel Vanille-Eis dazu!


Vielen herzlichen Dank, liebe Yushka, dass ich Dein Gast sein durfte! Ich freue mich darauf, wenn Du gelegentlich dann auch mal bei mir vorbei kommst und eines Deiner tollen Rezepte mitbringst!

Ich wünsch' Euch was!

Andrea

***

Liebe Andrea, herzlichen Dank für deine himmlischen Tartelettes und die wunderschönen Fotos. Solche tiefschwarzen Kirschen, wie du sie da verwendet hast, hingen bis vor kurzem noch bei uns im hinteren Kirschbaum - leider ist der Baum inzwischen so hoch gewachsen, dass nur die Vöglein und wie Äfflein kletternde Kinder sich daran erfreuen konnten. Aber allein die Farbe der Kirschen lässt einem ja das Wasser im Mund zusammenlaufen!

Liebe Leserinnen und Leser, besonders freue ich mich immer, euch jemanden aus der weiten Bloggerwelt vorzustellen, den ich persönlich bereits kennengelernt habe! Andrea und ich haben uns einen Abend lang sehr angeregt in einem kleinen Grüppchen unterhalten und uns auf Anhieb richtig gut verstanden. Ihr Blog Zimtkeks und Apfeltarte ist ein Paradies für Süßschnäbel und Liebhaber ästhetischer Foodfotografie. Ihre Orangen-Mascarpone-Torte zum Beispiel ist ganz allerliebst dekoriert und schmeckt bestimmt fantastisch. Sommerlich und blitzschnell gerührt sind ihre Beerenschnitten. Und nicht zuletzt muss ich euch ihre sicher außerordentlich köstliche Aprikosentarte ans Herz legen - schon allein optisch ein Hochgenuss!
Und nun, wie immer, wünsche ich euch viel Vergnügen beim Stöbern und Entdecken auf Andreas wunderschönem Blog und ein wunderbar sommerlich-süß-fruchtiges Wochenende!
Eure Yushka

Mittwoch, 23. Juli 2014

Ich krieg die Bloggerwut! Plus, tatsächlich - ein Rezept! Zucchinipuffer - Mücver. Punkt.


Bloggen ist Teilen. Hier auf diesem Blog soll das so bleiben. Woanders wird Werbung gemacht - gegen Bezahlung, nur leider ohne Rezept. Das soll man sich dann irgendwo zusammensuchen. Sehr seltsam. Unverständlich gar. Nun. Hier gibt es die Rezepte. Auf diesem Blog. Seit Jahren.
Und zwar ohne, dass ich dafür bezahlt werde. Ich verweise euch auch nicht etwa in die Rezeptwelt - da findet ihr zwar alles Mögliche, aber auch allen möglichen Unsinn. Ich stelle in die Rezeptwelt auch nichts mehr ein, da die Herrschaften dort zwar liebend gerne unsere Rezepte absaugen wollen, aber dann nicht einmal eine Verlinkung auf den eigenen Blog erlauben. So ist das.

Von uns Bloggern wird hingegen des Öfteren erwartet, dass wir umsonst verlinken, Content liefern gegen einen feuchten Händedruck, Werbung für einen Appel und ein Ei auf dem Blog platzieren und das am besten auch noch ohne jegliche Kennzeichnung. Ich habe Kooperationsanfragen dieser Art satt! Ich beantworte solche dubiosen Angebote nicht einmal mehr.

Meine Google-Anzeigen bringen gerade so viel ein, dass ein zweistelliges Taschengeld dabei herausspringt. Wenn ihr Leserinnen und Leser auf eine dieser Anzeigen klickt, tragt ihr ein wenig dazu bei, dass ich das nächste Kochbuch anschaffen kann, aus dem ich mir dann wieder neue Inspirationen für euch hole. Ebenso funktioniert mein Amazon-Shop: Wenn ihr über meinen Shop auf Amazon einkauft, bekomme ich eine kleine Vergütung dafür.

Wenn jemand eine Kooperation für einen gesponserten Beitrag mit mir eingehen möchte, sollte er sich überlegen, wie viel Arbeit wohl hinter jedem Posting steckt, das hier veröffentlicht wird, welche Reichweite dieser Blog hat und welche Position er unter den deutschen Foodblogs einnimmt.

Ein Rezept muss ausgesucht werden, es muss dafür eingekauft werden, es muss gekocht oder gebacken werden, schön hergerichtet und fotografiert werden. Ein einleitender Text ist nötig, eine Adaptierung für den Thermomix muss her und das Rezept muss nachvollziehbar und möglichst auch noch richtig aufgeschrieben werden. Das kostet mich eine Menge Arbeit! Und dann lesen das Rezept Tausende! Hinzu kommt das ständige Feilen an den Fotos, am Inhalt, an der Form. Da steckt Liebe, Leidenschaft und Herzblut drin.

Sollte also jemand tatsächlich und nicht nur vordergründig daran interessiert sein, eine Kooperation mit mir einzugehen, dann geht das nur auf Augenhöhe. Ich arbeite nicht für eine Senfsauce und nicht für Ruhm und Ehre! Wer hier auf Sugarprincess Werbung machen möchte, muss dann schon bereit sein, kompetente und exklusive Arbeit auch gerecht zu bezahlen.


Eine Abschweifung vom Wesentlichen. Das Wesentliche ist unser täglich' Brot. Wesentlich ist gute und liebevolle Ernährung für Kinder - auf der ganzen Welt. Einer meiner drei Söhne, der sich zur Zeit in der Klinik befindet, hat bereits zwei Kilogramm abgenommen. Woran das wohl liegen mag?
Wenn ich ihn besuchen fahre, bringe ich ihm immer etwas von unserem Essen mit. Ich weiß, dass er künstlichen Zusatzstoffgeschmack verabscheut und aus diesem Grund kaum noch etwas isst.
Er schmeckt es heraus, ob das Brot in traditioneller Weise hergestellt wurde, oder ob es sich dabei um viel scheinbar essbare industrielle Pappe handelt. Er verachtet wässriges, verkochtes Gemüse und kastrierten Kartoffelbrei. Ich versuche gute Miene zum bösen Spiel zu machen: "Mein Schatz, du musst trotzdem bitte etwas essen. Auch, wenn es nicht wie zu Hause schmeckt - das ist ja klar. Es ist ja eine Großküche, die das Essen herstellt." Er sagt nichts, schaut mich nur aus seinen großen, dunklen, traurigen Augen an. So dünn ist er geworden! Durchscheinend, als wolle er ganz verschwinden.
Ich sage ihm nicht, dass es auch anständige Großküchen gibt. Ich erkläre ihm nicht, dass offenbar zu wenig Geld dafür ausgegeben wird, wenigstens die Kinder in der Klinik adäquat zu ernähren, die dort monatelang bleiben müssen und sich schließlich noch im Wachstum befinden.
Weißmehlbrötchen zum Frühstück. Reine Pappe. Labbriger Wasserspinat. Er lässt all' das liegen. Isst so gut wie nichts mehr. Es wundert mich nicht. Ich fühle mich ohnmächtig und habe eine wahnsinnige Wut. Meine Besuche und die Versuche, ihm in der Zeit Gutes zukommen zu lassen, sind ein Tropfen auf den heißen Stein.


Und dennoch! Und dennoch!!! Ich lasse nicht locker und bringe weiterhin köstliches Gebäck, frisch gebackenes Brot, saftige Früchte und Leckereien von unserem Mittagstisch für ihn mit. So wie diese wunderbaren türkischen Zucchinipuffer, Mücver genannt... Kleine, feste Zucchini, Frühlingszwiebeln und Dill, Petersilie und geriebener Käse. Etwas Mehl, ein paar frische Eier. Etwas Salz. Mehr braucht es nicht. Dazu serviere ich die türkische Joghurt-Schafskäse-Creme Haydari, Oliven und Zitronenspalten.
Wenn mein Kleiner die Mitbringsel dann verspeist, schaue ich ihm mit größtem Vergnügen zu und wünsche mir für alle Kinder, dass sie gutes Essen bekommen. Überall. Zu jeder Zeit. In jedem Land.


Zucchinipuffer - Mücver

Zutaten für vier Portionen:
800 g kleine, feste Zucchini
Salz
3 Frühlingszwiebeln
1 Bund Dill
1 Bund glatte Petersilie
3 EL Mehl
2 EL geriebener Kasar-Käse (als Ersatz ist auch Emmentaler möglich)
3 Eier
100 ml Sonnenblumenöl
einige Oliven, etwas Petersilie und Zitronenspalten zum Garnieren


Zubereitung: 
Gemüse und Kräuter waschen und trocknen.
Dill und Petersilie fein hacken. (Alles, inklusive Stängeln in den Thermomix geben und 20 Sekunden auf Stufe 8 fein hacken).
Den Käse reiben. (Thermomix: Käse in groben Stücken hineingeben und 20 Sekunden auf Stufe 10 reiben).
Die Zucchini grob raspeln. (Im Thermomix wirklich nur wenige Sekunden auf Stufe 5).
Sollten die Zucchini sehr saftig sein, kann man sie in einem Sieb etwas ausdrücken und abtropfen lassen, damit der Teig später nicht zu nass wird.
Die Frühlingszwiebeln in Ringlein schneiden.
Die Zucchiniraspel mit den Zwiebelringlein, den feingehackten Kräutern, dem Mehl, dem geriebenen Käse und den Eiern gut verrühren.
Mit etwa einem Teelöffel Salz abschmecken.

Den Zucchiniteig in einer Pfanne mit etwas Öl zu kleinen Puffern ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm halten.

Mit Oliven, Zitronenspalten und Petersilie garniert servieren. Haydari dazu reichen.

Guten Appetit! Es möge euch allen gut schmecken!


Inspiration: Die besten Rezepte aus den Küchen der Welt. GU Verlag.

Sonntag, 20. Juli 2014

Johannisbeer-Streusel-Brownies


Im Garten hängen die Marillen - weit oben und noch nicht ganz reif. Aber unsere Himbeeren leuchten genau in Höhe der kleineren Kinder. Glücklich flitzen sie ins Beet und zupfen die Beerchen ab. Vom Strauch direkt in den Mund, noch warm von der Sonne. Sie beobachten, wie die Tomaten dicker und dicker werden. Die Kirschen sind längst abgeerntet - Kinder und Vögelchen haben sie genossen. Meine vielen kleinen Säulenobstbäumchen gedeihen prächtig - im nächsten Jahr sollten sie das erste Mal tragen. Nachts, wenn es etwas abgekühlt hat, fahren die Bauern mit ihren riesigen Erntemaschinen übers Land. Es wird schon Heu gemacht.
Die letzten Schulwochen vor den ersehnten großen Ferien sind atemlos gefüllt mit Schulausflügen, der Studienreise nach Sorrent, der Konfifahrt nach Sulz am Eck. Und immer wieder Besuche in der Klinik. Wir bringen jedes Mal etwas mit: Frische, hausgemachte Pide, Puf Böregi und Tomatensalat, Melone oder saftiges Obst aus dem Garten oder auch Gebäck: Muffins, Zimtschnecken, Kuchen oder eben Brownies.
Diese Beerenbrownies erfüllen jeglichen Kinderwunsch: Schokoladig, streuselig süß, säuerlich fuchtig.



Johannisbeer-Streusel-Brownies

Zutaten (für eine quadratische 24er Form oder ersatzweise eine 26er Springform):

Für den Teig: 
125 g Butter
150 g Zartbitterschokolade
2 Eier
125 g brauner Zucker (ersatzweise weißer)
1 Prise Salz
100 g Mehl
25 g Backkakao
1/2 TL Backpulver (ich bevorzuge Weinstein)

Für die Johannisbeerstreusel:
150 g Johannisbeeren
120 g Mehl
50 g Zucker
80 g Butter

Für die Dekoration: 
eine Hand voll Johannisbeerrispen


Zubereitung: 
Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form fetten und bemehlen.

Ohne Thermomix:
Die Schokolade in Stücke brechen und mit der Butter in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen lassen.
Die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz schaumig schlagen.
Die Butterschokolade vom Feuer ziehen und hineingeben. Alles gut verrühren.
Das Mehl, den Backkakao und das Backpulver in einer separaten Schüssel gut vermischen, dann rasch unter die Schokoladenmasse rühren. In die Form geben und glatt streichen.
Für die Streusel Mehl, Butter und Zucker krümelig verkneten. Die von den Rispen gestreiften Beeren vorsichtig darunter mischen.
Die Streusel auf dem Schokoteig verteilen.
Die Brownies im heißen Ofen etwa 20 Minuten backen. Nicht zu lange backern! Bei der Stäbchenprobe dürfen noch feuchte Krümel am Holz haften, sonst werden die Brownies zu trocken.

Mit Thermomix:
Die Zutaten für die Streusel bis auf die Johannisbeeren in den Mixtopf geben. 30 bis 40 Sekunden auf Stufe 4 bis 5 verkneten lassen. Ausfüllen und etwas mit den Fingern nacharbeiten. Die Johannisbeeren vorsichtig unterheben. Beiseite stellen.
Die in Stücke gebrochene Schokolade 20 Sekunden auf Stufe 8 hacken. Butter hinzufügen und alles etwa 3 Minuten bei 50 Grad auf Stufe 2 schmelzen lassen. Sollten noch Stücke zu sehen sein, einfach etwas länger schmelzen lassen.
Eier und Zucker hinzugeben und alles 1 Minute auf Stufe 5 verschlagen.
Mehl, Kakao und Backpulver auf die Schokomasse geben und maximal 30 Sekunden auf Stufe 4 bis 5 unterziehen. Etwas mit dem Spatel nacharbeiten.
Teig in die Form geben, glatt streichen. Die Streusel auf dem Teig verteilen.
Brownies im heißen Ofen etwa 20 Minuten backen, bis die Streusel leicht bräunen. Bei der Stäbchenprobe dürfen noch feuchte Krümel am Holz haften bleiben!


Brownies in der Form erkalten lassen. Dann in gleichmässig große Quadrate oder Rechtecke schneiden. Zum Servieren auf jedes Stück ein bis zwei Rispen legen. 


Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und gutes Gelingen!
Eure Yushka


Inspiration: Lecker Bakery Special 2014

Freitag, 18. Juli 2014

Übern Tellerrand: "Kölsche Tapas" von Löffelgenuss - Heimat, Heimat!


Liebe Yushka,
Liebe Sugarprincess-Leserinnen und -Leser,

Sugarprincess? Das hat mich vom Wort her erst mal gar nicht interessiert. Ihr müsst wissen (bitte nicht schlagen!), dass ich so überhaupt gar nicht auf Süßes stehe: Ich mag lieber Currywurst statt Kuchen, eine kalte Gazpacho statt Eis, Butterbrot statt Weingummi. Zum Glück habe ich aber schnell entdeckt, dass es bei Sugarprincess auch ganz köstliche herzhafte Dinge gibt (und habe gehörigen Respekt vor ihr, wie sie das mit dem Bloggen in ihrem Alltag noch schafft!). 
Außerdem haben Yushka und ich eine Menge Gemeinsamkeiten: Wie Yushka empfinde ich Kochen als Meditation, ich bin auch Ottolenghi-Fan, habe ebenfalls ein Jahr als Au-Pair in den USA verbracht und nicht zuletzt: Ich wohne in Yushkas alter Heimat Köln. Daher habe ich mich auch entschieden, euch ein paar Ideen für „Kölsche Tapas“ mitzubringen.

Noch kurz zur mir: Ich heiße Julia und ich blogge seit eineinhalb Jahren in meiner Freizeit auf www.loeffelgenuss.de. Dort veröffentliche ich alle leckeren Rezepte, dir mir so begegnen und die ich gerne mit anderen teilen möchte (ihr vermutet es schon: bei Löffelgenuss gibt’s nur Herzhaftes...). 
Vor allem mediterrane und asiatische Gerichte haben es mir im Moment angetan. Ich schreibe kleine Geschichten zu den Rezepten, die davon erzählen, wann und wo ich sie entdeckt habe. Die größte und schönste Herausforderung ist es, die Gerichte hübsch und appetitlich in Szene zu setzen und zu fotografieren. Das habe ich mir in den letzten Monaten selbst beigebracht und es macht mir am Bloggen genauso viel Spaß wie der Austausch mit anderen Foodbloggern und mit euch Leserinnen und Lesern :-)

So, jetzt aber zum Rezept, das ich euch mitgebracht habe: Links seht ihr „FC-Spießjer“, in der Mitte „Düvels-Levverwoosch“ und rechts vorne „Höhner am Spießje“. Eine kleine Erläuterung für die Nicht-Rheinländer? 

Spießjer heißt Spieße. Der FC ist DER kölsche Fußballclub, der – yeeeeaaaah – ab nächster Saison auch wieder in der 1. Liga spielt. 
Düvel heißt Teufel. Nicht ganz unwichtig zu wissen in einer katholischen Stadt wie Köln. ;-) Levverwoosch kennt ihr auch all: Leberwurst.
Die „Höhner“ sind eine kölsche Musikgruppe, die wahrscheinlich auch der ein oder andere von euch kennt (z.B. „Viva Colonia“?). Wenn nicht, dann hört mal hier rein: https://www.youtube.com/watch?v=h69NIIXkxPM. Die Rezepte stammen aus dem Buch „Kölsche Tapas“, das der Frontsänger der Höhner (Henning Krautmacher) geschrieben hat.

Düvels-Levverwooscht
220g feine Leberwurst
1 rote Paprika, sehr fein gewürfelt
1 Zwiebel, sehr fein gewürfelt
1 Eigelb, von ganz frischen Bio-Eiern (!)
Rosenpaprika
etwas Schnittlauch, fein gehackt
etwas Petersilie, fein gehackt

Paprika, Zwiebel, Eigelb und die Leberwurst gut vermischen und, je nach Geschmack, mit Rosenpaprika, Schnittlauch und Petersilie abschmecken. Mit kräftigem Brot servieren.

FC-Spießjer
ein Stück Rauchfleisch
ein Stück Ziegenkäse 
kleine Spieße

Das Fleisch und den Ziegenkäse in etwa 1cm dicke Quadrate schneiden und abwechselnd auf kleine Spieße ziehen.

Höhner am Spießje
1 Hähnchenbrust, in Streifen geschnitten
1 rote Paprika, in mittelgroße Stücke geschnitten
1 gelbe Paprika, in mittelgroße Stücke geschnitten
1 grüne Paprika, in mittelgroße Stücke geschnitten
Butterschmalz
Currypulver
Paprikapulver
Salz, Pfeffer
kleine Spieße

Die Hähnchenbruststreifen wellenförmig und im Wechsel mit den farbigen Paprikastücken aufspießen. Von allen Seiten mit Curry, Paprika, Salz und Pfeffer würzen.

Die Spieße bei mittlerer Hitze im Butterschmalz goldbraun braten.


Falls ihr Spaß an weiteren „Kölsche Tapas“-Ideen habt, könnt ihr mich gerne ansprechen. Loss et üch schmecke!
Eure Julia

***

Liebe Julia, herzlichen Dank für die Mitbringsel aus meiner Heimat! Ich hab' oft Sehnsucht nach meiner Geburtsstadt - sie ist so fröhlich, so voller Leben und so rheinländisch offenherzig: Kultur, Kino, Kunst, Kirchen, Kölsch. Kölle. 

Liebe Leserinnen und Leser, bei Julia findet ihr wirklich nichts Süßes! Oder doch? Sie hat tatsächlich ein einziges süßes Rezept auf dem Blog versteckt - ich hab es aber zielsicher gleich aufgestöbert. 
Es sind ihre himmlischen Mango-Cashewnuss-Kugeln, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet! 
Aber auch die außergewöhnlichen Rezepte Schug und Zurek sind sehr spannend und überdies wie auch alle anderen Gerichte sehr ansprechend fotografiert! 
Viele, viele herzhafte Rezepte kann man beim Stöbern auf Löffelgenuss entdecken - über ihre Rezepte-Seite gelangt man auf ihre verschiedenen Sammlungen - Salat und Suppen, Pasta, Reis und Co, Snacks, Beilagen und Dips, One-Pots und Aufläufe, Fisch und Fleisch, Vegetarisches und Länderküchen. 
Also, auf in die schönste Stadt des Rheinlands und Löffelgenuss durchstöbern gehen! Kölle Alaaf!
Ich wünsche euch allen ein sonniges Wochenende mit herzhaften Speisen in süßer Gesellschaft!
Eure Yushka

Dienstag, 15. Juli 2014

Griechische Hefebällchen mit Honigsirup, Walnüssen und Zimt - Loukoumades!


Hefeteig - mein Liebling. Hefe lebt, Hefe ist eigensinnig, liebebedürftig, manches Mal zickig, Hefe braucht gutes Zureden und angenehme Wärme. Ich öffne täglich eins dieser wohl riechenden Päckchen, in dem die kleinen frechen Hefebakterien auf ihren großen Auftritt warten.
Unser tägliches Brot mit fünf Gramm Hefe. Und Hefegebäck aller Arten, jeglicher Konsistenz, in verschiedenster Form. Ich betrachte die Hefe als meine Freundin - sie hilft mir, feinste flaumige, oh so köstliche Backwaren herzustellen. Und wenn meine Kinder eins gelernt haben, dann ist es der Respekt vor diesem lebendigen, kostbaren Teig. Sie lieben Hefeteig ebenso wie ich und wissen schon genau, wie man damit umgehen muss. So konnte ich nicht anders - ich musste an Stefanies schönem Event Und täglich grüßt der Hefeteig teilnehmen - auf den allerletzten Drücker natürlich - es ist hier einfach viel zu viel zu tun im Moment!


So habe ich heute morgen einfach alles stehen und liegen gelassen und mich nur diesem wunderbaren Hefegebäck gewidmet, das so typisch für Griechenland ist: Loukoumades. Es sind frittierte Bällchen aus Hefeteig, die in Honig-Zitronen-Sirup getränkt werden und dann mit Walnüssen, Sesam oder Pistazien und einem Hauch Zimt bestreut möglichst noch lauwarm serviert werden. Einfach himmlisch! Mein Kinder waren hin und weg und haben sich um die köstlichen Bällchen gerissen. Eins davon wollte einfach nicht rund werden - es wurde ein kleiner Pinguin daraus, der dann besonders geliebt und am Ende des Tages doch noch aufgegessen wurde.


Loukoumades - Griechische Hefebällchen mit Sirup und Walnüssen

Zutaten
Für den Hefeteig:
20 g Hefe
250 g Wasser oder Milch, nach Belieben
300 g Mehl (Type 405)
eine Prise Salz
1 TL Zucker
eine Messerspitze Zimtpulver

Fürs Frittieren: 
1 Liter Öl (ich habe neutrales Sonnenblumenöl genommen)
ein hoher Topf
Schaumkelle
Küchenpapier und Teller zum Abtropfen

Für den Sirup: 
6 EL Honig
6 EL Zucker
6 EL Wasser
Saft einer halben Zitrone

Zum Bestreuen: 
gehackte Pistazien oder
gehackte Walnüsse oder
Sesamkörner

Zubereitung: 
Aus den Zutaten wie gewohnt einen Hefeteig bereiten. Dazu die Hefe mit dem Zucker in 250 g warmem Wasser (oder halb Wasser, halb Milch) auflösen. Im Thermomix geht das bei 37 Grad auf Stufe 1 in 2 1/2 Minuten.
Das mit der Prise Salz und dem Zimt vermischte Mehl hinzugeben und aus den Zutaten einen glatten, weichen, stark klebenden Teig rühren. Im Thermomix 3 Minuten auf Teigstufe verkneten lassen.

Den Teig nun 45 bis 60 Minuten abgedeckt und kuschlig warm in einer geölten Schüssel gehen lassen (zum Entnehmen aus dem Thermomix die Hände einölen). Sobald er Bläschen schlägt, ist er fertig fürs Frittieren.

In der Zwischenzeit den Sirup zubereiten: Alle Zutaten bis auf den Zitronensaft in einen kleinen Topf geben und köcheln, bis ein dünnflüssiger Sirup entstanden ist. Etwas abkühlen lassen, dann den Saft der Zitrone hinzufügen.

Das Öl in einem hohen Topf erhitzen, bis ein hinein gehaltener Holzlöffel Bläschen verursacht. Den fertigen Teig noch einmal durchrühren. Dann mit zwei immer wieder in kaltes Wasser getauchten Teelöffeln kleine Bällchen abstechen und sanft ins siedende Öl gleiten lassen. Vorsicht vor Spritzern!
Die Bällchen goldbraun frittieren und mit einer Schaumkelle herausheben. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit dem Sirup übergießen oder für fünf Minuten darin baden lassen.

Die getränkten Bällchen mit gehackten Walnüssen, Pistazien oder Sesam und am besten noch warm servieren. Eine Tasse griechischer Mokka und ein Glas Wasser dazu - himmlisch!

Kali Orexi!



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