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Freitag, 22. August 2014

Übern Tellerrand: Spaghetti Santorini von Sia's Soulfood


Hallo liebe Yushka,
hallo liebe Sugarprincess-Leser, 

als mich die liebe Yushka eingeladen hat bei ihr Gast zu sein, habe ich mich wahnsinnig gefreut! 
Da konnte ich natürlich nicht nein sagen:-) Denn ich mag sowohl ihren tollen Blog, als auch Yushka! Sie ist ein sehr liebenswürdiger Mensch mit richtig viel Power! Es ist der Wahnsinn: Neben ihrer Blogpflege kümmert sie sich auch noch um ihre sechs wunderbaren Kinder und ihren Ritter :-) Unglaublich wie toll sie das alles auf die Reihe kriegt! Chapeau! Also bin ich schon etwas nervös ;-) 

Ich bin Sia von Sia's Soulfood und lebe mit meinem gerade erst frisch Vermähltem in Waiblingen bei Stuttgart. Meinen Blog gibt es erst seit März, also nicht so lange. Ich bin also noch ein richtiges Baby-Bloggerchen ;-) Wie der Name schon erahnen lässt, dreht sich bei mir alles rund um das Thema Soulfood.

Ich liebe es in der Küche zu stehen, um zu kochen und zu backen. Das ist mein Hobby, mein Ausgleich und darin gehe ich auf. Ich verwöhne gerne meinen Schatz, meine Familie, meine Freunde und mich mit leckerem Essen und Gebäck. Es bereitet mir große Freude anderen und mir mit Gerichten, welche  Körper, Geist und Seele gut tun, ein Lächeln auf's Gesicht zu zaubern. 
Und ich denke, dass ein zufriedenes Lächeln mehr als Worte sagt und zwar genau: "Oh ja, genau das habe ich jetzt gebraucht. Super Lecker!!!" Das ist eben SOULFOOD.

Ich musste nicht lange darüber nachdenken, was ich der lieben Yushka mitbringe! Neiiiin, nichts Süßes ;-) Denn ich bin erst vor kurzem wieder aus meinen Flitterwochen zurück und ich wusste, dass Yushka genauso wie ich auch einen traumhaften Urlaub auf Santorini verbracht hat! Also habe ich ihr ein leckeres Nudelgericht namens Spaghetti Santorini zubereitet, welches alle tollen Aromen von der Trauminsel Santorini vereint! Schmackhafte und aromatische getrocknete Cherrytomaten, kräftig schmeckende Kapern, trockener Myzithra-Käse (Molkenkäse) und toller trockener Atlantis-Weißwein! 
Und da Nudeln für mich ein absolutes Soulfood sind und mein Blog eben "Sia's Soulfood" heißt, passt das wunderbar! :-) 
So nun jetzt aber genug von mir, jetzt folgt das Rezept!


Die Zutaten (2 Portionen)
  • 125 g Spaghetti
  • 1-2 TL Kapern
  • 50 g getrocknete Cherrytomaten (in Öl eingelegt)
  • 100 g Cherrytomaten
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 75 ml trockener Weißwein (Atlantiswein aus Santorini - ersatzweise Chardonnay)
  • 2 EL grob geriebener trockener Myzithra-Käse (Molkenkäse - ersatzweise Ricotta secca)
  • 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 EL Butter
  • Salz und Pfeffer
  • Basilikum 



Die Zubereitung
  • Die Spaghetti in kochendem Salzwasser bissfest garen. Die Kapern waschen und abtropfen lassen. Die getrockneten Tomaten ebenfalls abtropfen lassen. Die Cherrytomaten waschen, abtrocknen und halbieren. Die Knoblauchzehen abziehen und fein würfeln.
  • Butter in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch darin darin andünsten. Kapern, getrocknete Tomaten und Weißwein hinzufügen und etwa 2-3 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte des Myzithra-Käses hinzufügen und mit beiden Paprikapulversorten, Salz und Pfeffer würzen. Bei niedriger Hitze weiter köcheln lassen.
  • Die Spaghetti in einem Sieb abtropfen lassen und etwas vom Nudelkochwasser auffangen. Spaghetti, Kirschtomaten und Nudelkochwasser zu den anderen Zutaten in die Pfanne geben und kurz aufkochen lassen. Alles gut durchschwenken und auf Teller anrichten. 
  • Zum Schluss Basilikum und übrigen Myzithra-Käse darüberstreuen und mit etwas Paprikapulver bestäuben.
  • Fertig ist ein tolles und wohlschmeckendes Nudelgericht:-) Ein Gläschen Weißwein dazu und der Genuss ist vollkommen;-)


Ich hoffe natürlich, dass Euch und Dir liebe Yushka mein Gastrezept gefallen hat und würde mich wahnsinnig darüber freuen von Euch auf meinem Blog besucht zu werden:-)
Vielen lieben Dank für deine Einladung Yushka! Es hat richtig Spaß gemacht bei Dir zu sein:-)
Viele liebe Grüße

Sia


Liebe Sia... als ich deinen Gastbeitrag das erste Mal gelesen hatte, war ich ganz gerührt. Unsere Reise nach Santorin war nämlich wirklich die allerschönste Reise, die ich jemals gemacht habe und der Ritter und ich denken so oft daran zurück... Also nochmals ganz herzlichen Dank für diesen wunderbaren Beitrag, der mich noch einmal auf die romantischste aller Inseln versetzt hat...

Liebe Leserinnen und Leser, bei Sia findet ihr sehr schön fotografierte Gerichte und schon sehr viel Auswahl an Rezepten, obwohl ihr Blog noch so jung ist. Ich war besonders angetan von den Postings, in denen sie die Rezepte ihrer griechischen Familie beschreibt - das sind ja ganz originale Rezepte, die wahrscheinlich durch die Jahrhunderte in den Familien weitergegeben wurden: 
Da sind zum Beispiel ihre knusprigen Kartoffeln mit Minzquark für die Schwester oder die Spinat-Feta-Quiche (eine Spanakopita) nach einem Rezept ihrer Mutter. Auch sehr schön ist die Geschichte zu ihrem Walnusskuchen mit Sirup und sicher könnt ihr noch viel mehr amüsante Anekdoten und hübsche Rezepte bei Sia entdecken!
So wünsche ich euch wie immer ein erholsames Wochenende mit sommerlich-mediterranen Köstlichkeiten und viel Spaß beim Stöbern und Entdecken auf Sia's Soulfood!
Eure Yushka

Mittwoch, 20. August 2014

Ein Reineclauden-Streusel-Kuchen im August, reiche Ernte und Seeluft am Horizont!


Klein-Jo hat ein rotes Blatt gefunden. Dunkelrot, ganz glatt und noch ganz frisch. Das erste herbstliche Blatt, das aus unserer Hecke herabgefallen war - und er hat es mir geschenkt. Ich lege es behutsam und wie meinen allergrößten Schatz in eine Schale mit Erinnerungen. Der Hochsommer scheint sich verabschieden zu wollen, es wird kühler, windiger. Es ist Erntezeit.
Mit einer kleinen Leiter machen Clara und ich uns daran, den vorderen Reineclaudenbaum abzuernten. Mal steht sie auf der Leiter, mal ich. Mehrere Kilogramm dieser aromatischen, grünen Pflaumenfrüchte haben wir ernten können. Der Rest hängt zu hoch - mögen sich die Vögelchen, Bienen und was sonst noch kreucht und fleucht daran gütlich halten!


Hinten im Garten hängt auch der Apfelbaum voller Äpfel. Sie sind sauer und als Tafelapfel schlichtweg nicht zu gebrauchen. Aber zum Backen, für Kompott und Marmelade haben sie genau die richtige herbstliche Säure. Also steigen wir auch da hinein und ernten die mit den roten Backen schon mal ab - die anderen dürfen noch nachreifen - vielleicht tut ihnen die herbstliche Septembersonne dann gut?


Ein Korb voller reifer Früchte - das gibt ein gutes Gefühl! Stolz und voller Vorfreude auf die Köstlichkeiten, die wir daraus bereiten werden, präsentieren wir den Korb der Familie. Meine kleine Dorothea freut sich - sie ist Meisterin im Entkernen von Früchten und darf die Reineclauden küchenfertig zubereiten. Ich habe nicht viel Zeit in diesen spätsommerlichen Ferientagen - Besuche im Krankenhaus, die Betreuung der Kinder rund um die Uhr und andere Umstände fordern ihren Tribut. Aber was macht das schon! Ich suche einfache Rezepte heraus - leicht und einfach soll alles sein. Ein Blechkuchen, den ich mit Reineclauden und Äpfeln belege - obenauf der süße Abschluss aus Streuseln. Eine Variation des Reineclauden-Mandel-Kuchens, den ich vor kurzer Zeit erst gebacken hatte.


So ein Blechkuchen hält selbst bei uns über etwa zwei Tage - so konnten wir unserem kranken Sohn etwas davon bringen und die sonntägliche Kaffeetafel damit schmücken. Man kann ihn selbstverständlich auch mit einem Hefeteig zubereiten - ein passendes Obstkuchenrezept habe ich vor langer Zeit schon als eine Hommage an meine Großmutter veröffentlicht. Ich würde heute zwar die Hälfte der Hefemenge verwenden, aber ansonsten kann ich das Rezept uneingeschränkt so weiter empfehlen. Hier habe ich einen ganz einfachen Rührteig wie in dem Reineclauden-Schlupfkuchen verwendet - der Kuchen ist also ruckzuck im Rohr und ebenso ruckzuck auf dem Kaffeetisch gelandet. Dazu serviere ich frisch geschlagene, leicht gesüßte Sahne und einen guten Kaffee oder Tee.


Reineclauden-Streusel-Blechkuchen

Zutaten:

Für den Belag:
etwa 600 g Reineclauden (oder Pflaumen)
etwa 600 g säuerliche Äpfel (die Äpfel sollten mit dem Saft einer halben Zitrone beträufelt werden, damit sie nicht braun werden)

Für den Teig:
250 g Butter, in Stücken
250 g Zucker
6 Eier
2 Messerspitzen Salz
die abgeriebene Schale einer Zitrone
400 g Mehl
4 Teelöffel Backpulver

Für die Streusel: 
200 g Mehl
150 g Butter
175 g Zucker
1 Teelöffel gemahlener Zimt

Zum Servieren: 
etwas Puderzucker zum Besieben
frisch geschlagene, gesüßte Sahne


Zubereitung: 

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Obst küchenfertig zubereiten - Äpfel schälen und entkernen und mit dem Saft der Zitrone beträufeln, die Reineclauden entkernen. Beiseite stellen.

Zuerst die Streusel zubereiten: Dafür alle Zutaten (die Butter in Flöckchen) mit den Fingerspitzen locker verkneten, bis die gewünschte Streuselgröße entstanden ist. Ich fülle alle Zutaten in den Thermomix und lasse ihn auf Sicht auf Stufe 3 bis 4 laufen, bis Streusel entstehen. Beiseite stellen.

Ein tiefes Backblech fetten und bemehlen oder mit Backpapier belegen.

Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker weißschaumig schlagen (Thermomix: 5 Minuten Stufe 4 - ich schalte zusätzlich auf 37 Grad, wenn ich die Eier direkt aus dem Kühlschrank verarbeite).
Nach und nach die Eier, den Zitronenschalenabrieb und das Salz hinzugeben (Eier, Salz und Abrieb der Zitronenschale durch die Deckelöffnung nach und nach hinzugeben, während der TM auf Stufe 3 läuft).
Das Mehl mit dem Backpulver mischen, über die Schaummasse sieben und rasch unterheben (Thermomix: Mehl und Backpulver auf die Masse geben und 20 Sekunden auf Stufe 4 verrühren - evtl. mit dem Spatel etwas nacharbeiten).
Den Teig auf das Blech streichen und das Obst darauf verteilen, dabei leicht in den Teig eindrücken.

Die Streusel auf dem Obst verteilen und den Kuchen in der Mitte des vorgeheizten Ofens etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Auf dem Blech in Stücke teilen und noch warm servieren.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und einen guten Appetit!

Ab Samstag machen wir eine Woche Urlaub auf Rügen in unserem Lieblingsferienhaus, aber in dieser Zeit werden euch meine Gäste hier bestens unterhalten - da gibt es wieder zwei schöne Blogs zu entdecken!
Danach geht es weiter mit den vielen köstlichen Gerichten, die ich noch in der Warteschleife stehen habe und mit neuen Projekten, von denen ich euch dann brühwarm berichten werde.

Viele liebe Urlaubsgrüße in die Runde,
Yushka

Ha! Und da dieser Beitrag so wunderbar zu Henriettes aktuellem Ernte-Event passt, schicke ich ihn hiermit und mit herzlichen Grüßen bei ihr vorbei.

Freitag, 15. August 2014

Übern Tellerrand: Orecchiette mit dicken Bohnen und Kräutern von Coconut & Vanilla

Yushkas liebevoller Anfrage, ob ich einen Gastauftritt auf ihrem Blog haben möchte, folge ich natürlich sehr gerne. Danke Yushka!
Mein Name ist Lena und ich blogge seit nun mehr 5 Jahren auf Coconut & Vanilla. Mein Schwerpunkt liegt auf saisonalen Gerichten, dabei bediene ich mich nach Möglichkeit an regionalen Erzeugnissen. Ich liebe es alles Mögliche selbst herzustellen und Gemüse und Obst einzumachen! Außerdem bin ich der Meinung, dass eine Eismaschine ein essentielles Küchengerät ist, das man nicht mehr missen möchte, sobald man eine besitzt! Es geht nichts über selbstgemachtes Eis! Auf meinem Blog findet ihr dazu auch schon eine kleine Rezeptesammlung.
Heute aber verführe ich Euch mit einem leichten Sommergericht, das durch ein besonders saisonales Gemüse glänzt: dicke Bohnen! Kennt ihr die schon?


Diese dicken Bohnen (im englischen "fava beans") bewundere ich häufiger in englischen Foodblogs oder Kochbüchern, aber gesehen habe ich die bei uns noch nie! Letztes Jahr musste ich dann auf unserem Acker selbst welche anpflanzen um meine Neugier zu befriedigen. Und ich fand die ganz toll und witzig zudem! Lustigerweise bin ich letzte Woche auf den Wochenmarkt in Rothenburg gegangen und habe dort bei dem einzigen Gemüsestand dicke Bohnen entdeckt! Ich hab mich gleich eingedeckt und abends hab ich daraus dann dieses Pastagericht gezaubert. Die Bohnen können sich so richtig gemütlich in die Orecchiette kuscheln, deshalb passen die einfach perfekt! Mit Kräutern, Zitrone, Parmesan, Olivenöl und etwas Knoblauch ist es ein leichtes und schnelles Sommergericht.
Jetzt hoffe ich nur für Euch, dass ihr auch an die dicken Bohnen rankommt oder einen Garten habt, den ihr entsprechend bepflanzt habt ;).


Orecchiette mit dicken Bohnen und Kräutern
ergibt 2 Portionen

Zutaten:
  • 1 kg dicke Bohnenschoten
  • 10 g Kräuter nach Wahl, ich habe Basilikum und Minze gemischt (aber auch Thymian, Petersilie, Oregano oder einen Hauch Salbei stelle ich mir super vor)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 Bio-Zitrone, Schale und Saft
  • 50 ml Weißwein oder Gemüsebrühe
  • 15 g Parmesan, fein gerieben
  • Salz und Pfeffer
  • 300 g Orecchiette
Die Bohnen aus den Schoten lösen. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen (am besten den gleich nachher für die Pasta verwenden) und die Bohnen darin 2 Minuten blanchieren. Die Bohnen abgießen und kalt abbrausen. Die grünen Bohnen aus der gelben Schale lösen, das geht jetzt ganz leicht.
Die Kräuter und den Knoblauch hacken.
In dem Topf wieder Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Orecchiette al dente garen. Abgießen und etwas Kochwasser dabei auffangen.
Den Topf wieder auf den Herd stellen und etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Knoblauch andünsten. Sobald er Farbe annimmt, die Zitronenschale und die Bohnenkerne dazugeben. Kurz andünsten. Mit Weißwein oder Gemüsebrühe ablöschen. den Parmesan, die Kräuter und etwas Zitronensaft dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Nudeln unterheben und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit etwas Nudelwasser verdünnen.

***

Liebe Lena, vielen Dank für dieses sommerliche Gericht, in dem sich gemütlich dicke Bohnen in den lieben Orecchiette kuscheln dürfen! Ich bin sicher, dass dieses Rezept meinen Kindern sehr gut gefallen wird und hoffe, dass ich auf unserem Sinsheimer Wochenmarkt dicke Bohnen auftreiben kann - im Garten wächst dieses Jahr Tomate um Tomate, Reineclaude um Reineclaude, aber keine einzige Bohne, geschweige denn eine dicke.

Liebe Leserinnen und Leser, bei Lena von Coconut & Vanilla gibt es nicht nur den heimatlich fränkischen Kloß' mit Soß', sondern auch eine große Bandbreite ganz verschiedener Gerichte - allen gemein jedoch ist die regionale und saisonale Auswahl der Zutaten; schließlich hat Lena ihre Passion studientechnisch bis zu einer Diplom-Ingenieurin für Lebensmitteltechnologie ausgeweitet.
Bei ihr gibt es viele vegetarische Gerichte, die auch gut völlig ohne Fleischersatzprodukte auskommen, aber auch viele feine Backwaren, Eiscremes und natürlich auch Herzhaftes.
Ihr Traum ist es, einmal im eigenen Laden Selbstgebackenes anzubieten. Bis dahin lassen wir uns gerne virtuell von Lena inspirieren, wenn sie uns ihr Kokos-Panna-Cotta oder ihre Ziegenkäseeiscreme mit Erdbeer-Swirls, ihre Friandaises mit roten Johannisbeeren oder ihre wunderbare Pizza mit Nektarinen, Mozzarella und Balsamicocreme serviert.
Und nun wünsche ich euch wie immer ein schönes Wochenende mit gutem Essen in interessanter Gesellschaft und viel Vergnügen beim Stöbern ins Lenas Küche!
Eure Yushka

Mittwoch, 13. August 2014

Reineclauden-Schlupfkuchen mit Mandeln. Ganz einfach und nach großmütterlicher Art.


Die großen Ferien sind längst da. Das Wetter im Kraichgau ist wunderbar. Es ist sonnig, nicht zu heiß und oft regnet es nachts. Alle meine Kinder sind zu Hause. Fast alle. Wir machen Besuche bei dem einen, unserem kranken Kind, unternehmen schöne Ausflüge zum Eis essen und an unseren Lieblingssee, gehen auf Geocaching-Tour, suchen Möbel für unseren frisch renovierten Balkon aus und arbeiten zusammen an unseren "Aktionen".
Das sind die Arbeiten, die während der doch ziemlich stressigen Schulzeit liegen geblieben sind und die wir deshalb jetzt in den Ferien mit der ganzen Familie in Angriff nehmen:
Wir machen Holz. Wir befreien die vordere Terrasse von wuchernden Pflanzen. Wir putzen alle Fenster. Wir sortieren Kleidung aus. Wir ernten unsere Obstbäume ab. Der vordere Reineclaudenbaum wird immer größer und hat dieses Jahr zum ersten Mal Unmengen an Früchten getragen.
Mit dem Bestimmungsbuch bewaffnet habe ich schon länger herausgefunden, dass der vordere Baum zu den Großen Grünen Reineclauden zählt, während der Baum im Garten eine Graf Althanns Reineclaude ist.
Die großen grünen Reineclauden sind - oh, Wunder - groß und grün und schmecken entgegen der Beschreibungen, die ich gefunden hatte, nicht wirklich süß, sondern eher säuerlich. Sie eignen sich ausgezeichnet für die Zubereitung von Kompott, Marmelade oder als Belag für einen einfachen Kuchen nach großmütterlicher Art. Wer keine Reineclauden hat, kann für diesen schnellen Kuchen auch Pflaumen oder Johannisbeeren oder säuerliche Äpfel verwenden.
Besonders gut schmeckt dieser Kuchen noch lauwarm mit einem schönen Klacks geschlagener Sahne und einer guten Tasse Kaffee.


Reineclauden-Schlupfkuchen mit Mandeln

Zutaten: 
Für den Belag: 
etwa 750 g Reineclauden (oder Pflaumen oder Äpfel oder Johannisbeeren)
bei Äpfeln: Saft einer halben Zitrone zum Beträufeln (damit sie nicht braun werden!)

Für den Teig: 
125 g Butter, in Stücken
125 g Zucker
3 Eier
1 Messerspitze Salz
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
200 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
eine Handvoll gehobelte Mandeln

Fürs Servieren: 
1 Esslöffel Puderzucker zum Besieben (hab ich hier nicht gemacht, schmeckt aber besser)


Zubereitung: 
Eine Springform mit 26 cm Durchmesser fetten und ausmehlen.
Das Obst waschen, trocknen und entkernen (für die Reineclauden benutze ich einen Pflaumenentkerner - meine Tochter Dorothea ist Meisterin im Entkernen und übernimmt sehr gerne diese verantwortungsvolle Arbeit).
Wer Äpfel benutzt, sollte sie schälen und vierteln und gleich mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Die Viertel werden dann an der breiten Seite mehrfach längs eingeschnitten.
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker weißschaumig schlagen (Thermomix: 5 Minuten Stufe 4 - ich schalte zusätzlich auf 37 Grad, wenn ich die Eier direkt aus dem Kühlschrank verarbeite).
Nach und nach die Eier, den Zitronenschalenabrieb und das Salz hinzugeben (Eier, Salz und Abrieb der Zitronenschale durch die Deckelöffnung nach und nach hinzugeben, während der TM auf Stufe 3 läuft).
Das Mehl mit dem Backpulver mischen, über die Schaummasse sieben und rasch unterheben (Thermomix: Mehl und Backpulver auf die Masse geben und 20 Sekunden auf Stufe 4 verrühren - evtl. mit dem Spatel etwas nacharbeiten).
Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen.
Ringförmig mit dem Obst belegen.
Mandeln darüber streuen.
Den Kuchen auf der mittleren Schiebeleiste im vorgeheizten Ofen etwa 40 bis 50 Minuten goldbraun abbacken.
Etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter weiter auskühlen lassen.
Mit dem Puderzucker besieben und am besten noch lauwarm mit einem Klacks geschlagener Sahne servieren.



Freitag, 8. August 2014

Übern Tellerrand: Amaretti - Mandelkekse mit Zitrone von Amor&Kartoffelsack für Sugarprincess


Liebe Yuschka! Liebe Yuschka-Fans! 

Welch große Ehre heute hier sein zu dürfen. Yuschkas sehr persönlichen Blog verfolge ich ja schon seit einiger Zeit. Man fühlt sich als Leser als wäre man ein herzlich willkommener Gast am großen, familiären Esstisch.  

Als ich die Einladung erhalten habe, war ich gleich hin und weg… ein freundliches HALLO an Euch alle! Mein Name ist Sonja und ich treibe mein Unwesen mit Amor und dem Kartoffelsack auf meinem Blog Amor&Kartoffelsack. Der hat vor über einem Jahr mal als kleine digitale Rezeptsammlung seinen Anfang gefunden und wächst immer mehr zu einem ansehnlichen Hobby-Blögchen heran. 
Viele Erlebnisse, Eindrücke und Rezepte rund ums Kochen und Backen finden sich dort wieder – oftmals mit einem italienischen Hauch. Insgesamt ist Amor&Kartoffelsack für mich ein schöner Ausgleich zum analogen Berufsleben.  


Mitgebracht habe ich Euch heute „Amaretti al limone“ (Mandelkekse mit Zitrone). Ich liebe diese Dinger. 
Kennt Ihr das? Da kocht bzw. backt man und hat noch eine „Zutat“ über… und findet sie viel zu schade zum Wegwerfen. Bei mir ist das sehr oft Eiweiß. Der Dotter wandert in Cremes, Eis, Soßen und Co. und das Eiweiß bleibt über. Mein mitgebrachtes Rezept ist eine super Eiweiß-Verwertung! Die Amaretti sind außerdem mehlfrei.

Zutaten:
-          200 g gemahlene Mandeln, am besten wären solche von geschälten Mandeln
-          3 Eiweiß
-          1 Prise Salz
-          2 EL Vanillezucker
-          150 g Puderzucker
-          1 TL Bittermandelaroma
-          Ein halber TL Abrieb einer unbehandelten Zitrone
-          1 TL Zitronensaft
-          Etwas zusätzlicher Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
1.       Die Masse miteinander vermengen
2.       Eineinhalb Stunden in den Kühlschrank stellen
3.       Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, Backblech mit Backpapier vorbereiten
4.       Mit 1 TL ein Häufchen abstechen, zu einer Kugel formen (wahlweise: oben mit Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger etwas zusammendrücken, sodass ein kleines Häufchen entsteht)
5.       Auf das Backblech mit Backpapier legen und in den Backofen für 10 – 12 Minuten backen
6.       Sobald sie aus dem Ofen kommen, mit Puderzucker bestäuben und dann auskühlen lassen

Würde mich freuen, wenn Ihr berichtet wie sie Euch geschmeckt haben, wenn Ihr sie nachbackt. 
Und noch mehr freuen würde ich mich über den einen oder anderen neuen Gast auf meinem Blog. 

Seid wild und frech und wunderbar! 

Viele liebe Grüße aus Nürnberg,
Sonja, Amor und der Kartoffelsack

***

Liebe Sonja, bei so zuckrig-zitronigen Köstlichkeiten kann ich nicht widerstehen - zu einem guten Kaffee einfach himmlisch italienisch... Herzlichen Dank für das schöne Rezept!

Liebe Leserinnen und Leser, aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass die liebe Sonja sich einen Italiener geangelt hat, und messerscharf hab ich gleich daraus geschlossen, dass daher ihre Begeisterung für diverse italienische Spezereien rührt. Ganz einfach und schnell zum Beispiel sind diese Pasta Cacio e Pepe gemacht. Als Begleiter einer lauen romantischen Sommernacht mit einem Gläsle Wein auf dem Balkon empfiehlt Sonja uns ihre Taralli. Besonders schön und amüsant aber sind ihre Biscotti al Cioccolato - Sonja ist wirklich süß! Wenn ihr also jetzt bei Sonja stöbern geht, dürft ihr sicher sein, dass Amor an jeder Ecke seine Pfeile auf euch verschiesst und in eurem Kartoffelsack werden sich neben Kartoffeln viele schöne italienisch angehauchte Rezeptideen sammeln.

Und jetzt wünsche ich euch ein schönes, sommerliches Wochenende an einer turbulenten Familientafel in Bella Italia!

Eure Yushka

Mittwoch, 6. August 2014

Lieblingsessen unserer Kinder - Round Up

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich freue mich, heute die schöne Zusammenfassung meines zweiten Blog-Events Lieblingsessen unserer Kinder veröffentlichen zu können! Zum ersten Mal habe ich mit Google Drive gearbeitet und mich da ganz schön durchbeissen müssen. Letztendlich hat alles geklappt und ich konnte auch den Einsenderinnen ohne Blog gerecht werden.
Allen ein ganz herzliches Dankeschön für die interessanten Einsendungen und viel Spaß beim Schmökern in den vielen schönen Blogs, die hier mitgemacht haben. Dankeschön auch an die drei Leserinnen ohne Blog und besonders an meinen Ritter Wolf, der mich bei meiner Arbeit am Blog konstant und ausdauernd unterstützt und auch mal aushält, dass seine Prinzessin sich die Nächte um die Ohren schlägt...

Das Round Up ist eröffnet!

 
Los geht es mit der himmlischen Erdbeer-Kokos-Torte von Johanna und ihrem süssen Blog My tasty little beauties. Schon als Kind hat sie alle Leckereien mit Erdbeeren und Sahne geliebt. Mit von der Sonne geküssten Beeren und Raffaellos wird diese Torte nicht nur ihr eigenes Kinderherz bestechen. Ich bin sicher, auch meine hätten gerne jeder mindestens ein Stück...

Sia von sia's soulfood foodblog hat uns Lieblingswaffeln aus ihrer Kindheit mitgebracht - wenn sie Sehnsucht nach ihrer Familie hat, helfen diese süßen Verführer mit einer guten Portion Kirschgrütze garantiert. Und das Kirschkernweitspucken dabei nicht vergessen!

Yvonnes kleines Töchterchen fand diesen mexikanischen Gnocchi-Hack-Auflauf super lecker. Gnocchi, Hack und Mais sind ja auch wahre Kinderlieblinge. Und dann ist dieses Gericht auch noch schnell im Ofen, man kann die Küche in Ruhe aufräumen und dann gemeinsam schlemmen. Das Rezept findet sich bei Yvonne von Experimente aus meiner Küche!

Dieses sahnige Erdbeereis haben Carmen und Harald von cahama immer dann für ihre Kinder gemacht, wenn sie in der wunderbaren Erdbeerzeit doch noch Erdbeeren übrig hatten - für die Kinder war das fast so schön wie Weihnachten... leuchtende Kinderaugen garantiert!

Flaumig zitronige Schnitten mit Guss lieben Irenes Widmattkinder ganz besonders. Ein Zitronenwunder, das wirklich allen Kindern schmeckt - überdies von Irenes Grosi schon getestet und von ihr variantenreich und je nach Jahreszeit mit den verschiedensten Früchten oder auch mit Schokostückchen geschmückt. 

Der Lieblingserdbeerkuchen von Kerstins Tochter muss mehrfach in der Saison gebacken werden, damit die blauen Äuglein des Töchterchens noch blauer leuchten. Ein schwiegermütterliches Rezept auf Verboten gut!, dem keiner widerstehen kann.

Tonnenweise soll Viktoria von Viktoria's Kitchen Secrets diesen göttlichen Marmorhupf ihrer Oma verdrückt haben - spannend, was ihr alles so einfällt, wenn sie an ihre Oma und den schönen Stuhl in der Küche denkt, auf dem sie immer gesessen hat, um der Oma beim Backen und beim Ausschlecken der Schüssel zu helfen.


Bei Melanie in der kleinen Chaosküche verlangen die Kinder eigentlich nach Spaghetti con niente und Tomatensalat auf dem Fussboden. Doch wenn Melanie dann diesen Tortelliniauflauf auftischt, lassen sich selbst diese beiden scharfen Kritiker von Erbslein und schmackofatzigen Käselini überzeugen.


Bei Susannes Kindern stehen diese überbackenen Tortilla-Chips mit Barbecue-Hackfleisch-Sauce ganz hoch im Kurs - eine wahre Lieblingsschweinerei, die Susanne sich auf magentratzerl sonst ja nie zu posten getraut hätte - weder gesund, noch eine Augenweide, wie sie sagt, aber dennoch besonders lecker zu einem spannenden Fussballspiel.


Barbara von Meine süsse Werkstatt hat ihren Mädels mal endlich wieder ihren geliebten Zupfzopf gebacken - dieses Mal mit einer eigens dafür erfundenen Lieblingsgewürzmischung, die sich auch gut in Eis, Pudding oder anderen Spezereien macht. Himmlisch!


Meine liebe Leserin Sarah Schloer stellt uns ein ganz besonderes Lieblingsessen vor, das im Netz sonst nirgendwo zu finden ist und seit drei Generationen ihre Familie begeistert: Die falsche Lunge!



Bei MaRa, einer weiteren Leserin (noch) ohne Blog, gibt es dieses verführerische Schociatella Eis, das nicht nur von ihren Kindern begeistert genossen wird - eine Mischung aus Schokolade und Stracciatella. Hmmmm!


Bei Henriette von LanisLeckerEcke gibt es ein regionaltypisches Gericht aus Magdeburg, auf das ihre Schwester und auch die ganz Kleinen ab und zu so richtig "Bock" haben. Gehacktesstippe mit Gurken und Sauerrahm!


Kebos Minis lieben diese Spinatspatzlen mit Schinken und Sahne ebenso sehr wie die typischen Lieblingsgerichte Spaghetti al pomodoro, Grillwürstchen und Hühnchen oder Pizza. Das kann ich sehr gut nachvollziehen - auch bei uns stehen Spätzle ganz weit oben in der Gunst der Kinder.


Karins Töchterlein Valerie hatte ganz besonders interessante Vorlieben und auch eine ganz besondere Art, dies mitzuteilen. Für diesen sahnigen Möhren-Kartoffel-Topf jedoch konnte sich das Kind sehr wohl begeistern. Immerhin!


Claudis Drillinge wollten immer ihre geliebte "Musisuppe" essen - das Yara-Kind liebt Nudeln mit ohne Sauce am meisten. Aber zu diesen himmlischen Apfelpfannkuchen, meist aus Claudis Handgelenk und mit Zucker, Salz und Bauchgefühl zubereitet, sagt sie sicher nicht nein. 


Bei Silke von Ich koch dir was! gibt es nicht nur die herrlichen schwedischen Köttbullar, die alle Kinder inklusive Karlsson vom Dach und ihrem kleinen Söhnchen so lieben, sondern obendrein noch wunderbare Urlaubsimpressionen aus Schweden inklusive Lagerfeuerromantik. 


In Sam's Kitchen ist das Lieblingsgericht schlechthin die Kärtner Kasnudel - hausgemacht und traditionell mit knackigem grünen Salat und zerlassener Butter serviert. Wer könnte da widerstehen?!


Knusprige Mauswaffeln für entnervte Bloggerkinder gibt es bei Genial Lecker. Endlich mal ganz einfach, ganz schlicht, ganz klassisch. So haben die Kinder von Ulrike sich das gewünscht. Wunderbar. Waffeln sind die kleinen, warmen Tröster in Kinderhänden - sei es nun im Winter auf dem Weihnachtsmarkt oder im Sommer auf dem Kindergeburtstag. Oder einfach nur so.


Diese frisch-fruchtige Mascarpone-Quark-Creme mit Beerenobst serviert Geri ihren Töchtern, die sich sehr für Mascarpone begeistern können. 


Claudias vier Kinder lieben diese Nockerln heute immer noch, wenn sie zu Hause sind. Sie bereitet sie inzwischen gerne mit Vollkornmehl zu, aber erlaubt ist, was gefällt - ebenso gut werden die Nockerln mit normalem Haushaltsmehl. So richtig geschmeidig aber werden die Nockerln mit einer Schnittlauchsauce.


Roger Warnas Kinder lieben sein Warnamüsli - ob morgens oder abends, spielt für sie dabei keine Rolle. Hauptsache, es ist Fruchtsalat und Joghurt mit dabei. 


Monis kleiner Sohn Vincent isst grundsätzlich wie ein Weltmeister, aber besonders gerne auch diese leckere Gemüselasagne, bei der Moni die Zutaten je nach Saison austauschen darf. 


Larissas Tochter Lissy ist eines Tages plötzlich und für Jahre äusserst wählerisch geworden, was ihr Essen anbelangte. Schaut selbst, wie Larissa dieses Problem durch das sogenannte Reisteil lösen konnte...


Kurzentschlossen hat Geri dieses interessante Lachsgericht, das ihrer Tochter sehr gut geschmeckt hat, noch als zweiten Beitrag eingereicht. Die Honig-Ingwer-Sauce klingt aber auch wirklich sehr, sehr verführerisch!


In Lanis Lecker Ecke gibt es so manche sentimentale Schweinerei, von der ich vorher noch nie was gehört hatte - Henriette aber hat diese Bärentatzen als Kind geliebt und ihr Mini tut es ihr offensichtlich gleich!


Franziska erinnert sich gerne an diese kalte Kirschsuppe mit Mehlklösschen, zu der das Rezept in ihrer Familie von Oma zur Mutter und nun zur Tochter gewandert ist. Allerdings in mündlicher Form - das ist auch der Grund, warum Franzi bis zur letzten Minute des Events an der Zusammensetzung der Klösschen herumprobieren musste. Und wenn das Event nicht ein Ende gehabt hätte, probierte sie noch heute...

Ihr Lieben! Ich hatte so viel Spaß, eure total verschiedenen Lieblingsgerichte kennenzulernen und sie zusammenzustellen! Ich finde, dass eine faszinierende Sammlung total unterschiedlicher Rezepte zusammen gekommen ist und habe mich über jeden einzelnen Beitrag sehr gefreut. Vielen lieben Dank! Und nun viel Spaß dabei, die Kinder in eurer Umgebung oder auch euer inneres Kind mit all' diesen Köstlichkeiten zu verwöhnen!!!

Begeisterte Grüße aus meiner Küche, 
Eure Yushka

Sonntag, 3. August 2014

Zitronen-Sahne-Torte mit Limetten und Melisse



Zum Geburtstag eine frische sommerliche Torte - so sollte es sein für meinen kranken Sohn. Im letzten Jahr hatte er sich im Hochsommer eine durchaus winterliche Torte gewünscht - in diesem Jahr hatte ich umständehalber gar nicht mehr so viel Muße, eine Motivtorte herzurichten. 
Diese hier ist relativ schnell gemacht - einplanen muss man nur die Kühlzeit - am besten über Nacht. Ich backe immer am Tag davor den Biskuit und lasse ihn ganz auskühlen, dann fülle ich die Torte und stelle sie über Nacht in die Kühlung. Am nächsten Morgen kann ich dann in Ruhe noch Ausdekorieren - so viel Zeit nimmt das ja dann auch nicht mehr in Anspruch. 
Auf diese Weise ist die Dekoration am Geburtstag selber noch ganz frisch. Wer am Festtag selber keine Zeit mehr hat, kann sie aber auch durchaus einen Tag vorher schon ausdekorieren und dann bis zum Fest in der Kühlung aufbewahren.
Sommerlich frisch und verführerisch nach Zitronen-Buttermilch-Creme und Limetten duftend, macht dieses feine Törtchen in seinem weißen Kleid mit den hellgrünen Tupfen wunderbar etwas her...


Zitronen-Sahne-Torte mit Limetten und Minze

Zutaten: 
Für die Biskuitmasse: 
4 Eier
125 g Zucker
1 Päckel Vanillezucker
3 EL warmes Wasser
75 g Mehl
50 g Speisestärke
1 1/2 TL Backpulver

Für die Füllung:
2 bis 3 Beutel Gelatine-Instant-Pulver (entsprechend 8 Blättern Gelatine)
300 ml Buttermilch
150 g Zucker
Schalenabrieb einer Bio-Zitrone
110 ml Zitronensaft, frisch gepresst
3 Becher Sahne

Fürs die Garnitur: 
1 bis 2 Becher Sahne (ich habe immer lieber mehr im Haus, falls ich dann doch nicht mit einem Becher auskomme)
2 Limetten
eine Handvoll Melisse


Zubereitung: 

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Für die Zubereitung des Biskuits - ohne Thermomix:
Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Wasser und 60 Gramm Zucker schaumig schlagen.
Das Eiweiß mit dem Vanillezucker und 65 Gramm Zucker steif schlagen und unter die Eigelbmasse heben.
Mehl, Backpulver und Stärke darüber sieben und unterziehen.

Für die Zubereitung des Biskuits - mit Thermomix: 
Den Schmetterling einsetzen!
Die Eier trennen. Das Eiweiß in den Mixtopf geben und 2 Minuten auf Stufe 4 schlagen.
Wasser, Zucker und Vanillezucker hinzugeben und 2 Minuten auf Stufe 4 verrühren.
Das Eigelb hinzufügen und 15 Sekunden auf Stufe 4 unterrühren.
Mehl, Stärkemehl und Backpulver zugeben und 30 Sekunden auf Stufe 2 unterheben.

Die Masse in eine nur am Boden eingefettete oder am Boden mit Backpapier belegte Form (26-er Springform) geben und etwa 25 Minuten im vorgeheizten Ofen golden ausbacken.
Aus dem Ofen nehmen und zehn Minuten auskühlen lassen. Den Biskuit mit einem scharfen Messer von der Form lösen und behutsam herausnehmen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für die Füllung die Buttermilch, den Zucker, den Zitronenschalenabrieb und den frisch gepressten Saft verrühren. Gelatinepulver nach Anweisung unterrühren. In den Kühlschrank stellen und etwas angelieren lassen. Dabei nicht zu lange warten, damit nachher nichts klumpt.
Währenddessen die drei Becher Sahne schlagen und mit der leicht gefestigten Buttermilchmasse zu einer homogenen Creme verrühren.

Den ausgekühlten Boden halbieren und auf eine Tortenunterlage platzieren. Einen Tortenring darum stellen und auf dem unteren Boden die Hälfte der Zitronencreme verstreichen.
Den zweiten Boden auf die Füllung legen und den Rest der Creme obenauf verteilen und glatt streichen.

Die Torte mindestens 4 bis 5 Stunden, noch besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen, damit sie fest werden kann.

Mit einem bis zwei Bechern geschlagener Sahne nach Belieben verzieren - man kann auch den Rand mit Sahne einstreichen oder ihn, wie ich es hier gemacht habe, unbestrichen lassen. Obenauf einige Limettenscheiben und Melisseblättchen dekorativ verteilen. Die Torte gut gekühlt servieren.


Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und bin gespannt zu hören, was ihr für eure sommerliche Kaffeetafel gebacken habt!
Eure Yushka

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