Liberté, Égalité, Fraternité, Charlie und eine Quiche Lorraine

Donnerstag, Januar 08, 2015


Zweitausendfünfzehn. Das Jahr startet mit rassistischen "Montagsdemonstrationen" in Dresden und einem mörderischen Attentat auf die Demokratie in Paris. Da fließt das Öl in Strömen ins Feuer der Rassisten - was ist eigentlich los in Europa? Wo man hinschaut, ist "der Schoß fruchtbar noch, aus dem das kroch"! 

Über die Feiertage schon habe ich begonnen, meine Kinder über die politische Entwicklung in Deutschland aufzuklären. Wir haben Filme angeschaut, debattiert, geforscht und ich habe über meine sozialen Kanäle zum Widerstand aufgerufen. 
Und das tue ich auch jetzt und hier noch einmal und mit Nachdruck: Werden wir gemeinsam aktiv gegen die neue rechtsradikale Bedrohung, die sich weiter und weiter verbreitet. Das blosse Zusehen, gar Wegschauen haben wir schon einmal gehabt. Wer nichts tut, macht sich mit schuldig! Nie wieder! 

Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen gegen diese gefährliche neue rassistische, hasserfüllte und fremdenfeindliche Fraktion, lasst uns öffentlich darüber diskutieren, Gegenprogramme entwickeln, lasst uns aufklärerisch tätig werden! Ich für meinen Teil mache Schluss mit dem reinen Foodblog, der ich eh nie war. Hier wird es ab jetzt regelmäßig Stellungnahmen zum aktuellen politischen Geschehen geben - ich möchte nicht eine von denen sein, die nachher sagen müssen, dass sie nichts getan haben gegen eine neue Nazifizierung unserer Gesellschaft. Haben wir denn nichts aus unserer Vergangenheit gelernt? Ist das wirklich schon so weit weg?

Erika Mann beschreibt in ihrem im Exil erschienenen Buch "Zehn Millionen Kinder. Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich" die allumfassende Propagandamaschine der Nationalsozialisten, die sogar den Mathematikunterricht mit 'die Wehrkraft stärkenden' Aufgaben überzog. 
Sie schreibt über den Alltag der Familienmitglieder in den jeweils für sie passend zugeschnittenen Naziorganisationen, so dass gar keine Zeit mehr blieb, um überhaupt miteinander zu sprechen. Nichts wichtiger, als überall und immer hektisch den Hitlergruss auszustoßen. Und wehe, Mutter oder Vater taten das nicht! Gleich lief das braun infiltrierte Söhnchen oder gar das Töchterchen mit den adretten Zöpfen zum nächsten Gruppenführer und meldete diesen Verrat! Da wurde die Mutter gegen den Vater misstrauisch, das Kind gegen die Eltern, die Eltern gegen das Kind.
Und immerzu das Vorführen der wenigen zunächst noch in den Schulen verbleibenden jüdischen Kinder, der sogenannten Viertelsjuden (diejenigen, die ein jüdisches Großelternteil hatten, wurden so genannt): Komm nach vorn! Schaut her! Seht ihr diese typische Nase?! Diesen verräterischen Schädel?! 

"Wir sehen die Riesennase, die Negerlippen, das minderwertig gekrauste Haar." Die Tränen in den dunklen Augen sehen sie nicht und spüren nicht, dass sie ihm Unerträgliches und Unvergeßbares antun in diesem Augenblick. "Was seht ihr noch?" fragt der Lehrer, und, da die Klasse schweigt (denn selbst Kinder kennen Grenzen der Grausamkeit), sagt er abschließend: "Ihr seht überdies den feigen und betrügerischen Gesichtsausdruck." 
Taumelnd geht das Kind auf seinen Platz zurück. Die "arischen" Schüler aber sollen, das ist die Absicht, nicht nur die "Rassenmerkmale" am lebenden Objekt studieren, sie sollen gleichzeitig lernen, wie man "Nichtarier" zu behandeln hat.
aus: Erika Mann: Zehn Millionen Kinder. Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich, Amsterdam 1938

Diese durch und durch infiltrierte, unterdrückte und gehirngewaschene Gesellschaft hat unsere Großeltern und in der Folge unsere Eltern hervorgebracht und geprägt. 

Wir sind die Erben. Was ist davon bei uns angekommen? Haben wir überhaupt jemals hingesehen? Haben wir gefragt: 
Wie war das eigentlich? Hat es uns überhaupt jemals wirklich interessiert, wie unsere Großeltern aufgewachsen sind und was sie davon an ihre Kinder - unsere Eltern - weitergegeben haben?

Warum wächst jetzt im Osten, der nach dem Krieg einmal mehr in ein totalitäres, propagandistisches System gepfercht wurde, ein hässlicher Sprössling solcher Infiltration heran? 
Liegt es an der desolaten wirtschaftlichen Situation dieser Menschen? Oder liegt es daran, dass die Nazipropagandamaschinerie durch eine weitere, nur anders gefärbte Propaganda ersetzt wurde und sie nie gelernt haben, selber und kritisch zu denken? 
Fällt ihnen wirklich nicht auf, dass ihre Tiraden gegen die Moslems in erschreckender Weise denen gegenüber den Juden gleichen?

Das Öl, das jetzt fanatische Islamisten in dieses ultrarechte Feuer gießen, indem sie brutal und menschenverachtend diejenigen niederschießen, die den Mut haben, ihnen den Zerrspiegel vorzuhalten, wird völlig unschuldige Angehörige ihrer eigenen Religion treffen, wenn wir jetzt nicht alle zusammenstehen und aufrecht gemeinsam gehen, statt auf Knien nebeneinander her zu leben.

Lasst uns mit aller Kraft, mit allen Mitteln und auf allen Wegen das verteidigen, was schon seit der französischen Revolution für uns das Ziel einer gerechten und demokratischen Gesellschaft geworden ist: 

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!

Quiche Lorraine mit grünem Salat

Quiche Lorraine

Zutaten für vier Portionen: 

Für den Teig: 
200 g Mehl
100 g weiche Butter, in Stücken
50 g Wasser
1/2 TL Salz

Für den Belag: 
200 g Schinkenspeck, in Scheiben
200 g Gouda, in Stücken
3 Eier
200 g Sahne
1/4 TL Pfeffer
1 Prise Salz (oder ganz weg lassen - durch den Speck ist die Sache eh recht würzig)
1 Prise Muskat

Köstliche Quiche Lorraine

Zubereitung des Teigs: 

Alle Zutaten rasch miteinander zu einem geschmeidigen Teig verkneten (TM: 1 Minute Teigstufe).
Eine Quiche- oder Springform von 26 cm Durchmesser einfetten und den auf etwas Mehl ausgerollten Teig hineingeben. Dabei einen Rand hochziehen und gerne etwas überstehen lassen.
Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und eine halbe Stunde in den Tiefkühler stellen. Das dient dazu, dass der Teig sich beim Backen nicht so stark zusammenzieht - wer diesen Schritt weglassen möchte, sollte den Rand unbedingt überstehen lassen, da er ohne vorherige Kühlung recht stark schrumpft.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen vorbacken.

In der Zwischenzeit den Belag zubereiten: 
Den Schinkenspeck klein schneiden (TM: 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern). Beiseite stellen.
Den Gouda fein reiben (TM: 8 Sekunden auf Stufe 4).
Die Eier, die Sahne, Pfeffer, Salz (nicht zu viel!) und Muskat hinzufügen und alles miteinander vermischen (TM: 15 Sekunden auf Stufe 2).

Den vorgebackenen Teig herausholen, den zerkleinerten Schinkenspeck auf dem Boden verteilen und den Belag darüber geben.

Weitere 30 bis 35 Minuten bei gleicher Temperatur goldbraun ausbacken.

Ich serviere dazu grünen Salat oder einfachen Tomatensalat.

Quiche Lorraine von Sugarprincess

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13 Süßigkeiten

  1. Schwere Kost...... Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Auf allen Seiten.
    Interessantes hab ich hier gefunden, von allen Orten
    https://www.wielandshoehe.de/de/Dezember+2014.html - der zweite Eintrag vom 31.12.

    Und Quiche Lorraine- so sehr ich sie liebe, so sehr schlecht vertrage ich sie... so belasse ich dies mal beim virtuellen Genuß.

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    1. Ja, das ist es. Aufklärung tut wirklich Not. Vielen Dank für den sehr interessanten Link! Dem Satz "Wenn die Muslime von einer echten Revolution träumen, sollten sie zwei Dinge tun. Sie müssen Religion und Staat trennen. Und sie müssen die Frauen befreien. Ohne die Emanzipation der arabischen Frau wird es in den arabischen Ländern niemals einen Fortschritt geben." stimme ich unbedingt zu.

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  2. Respekt, liebe Yushka! Nachdenkliche Grüße aus Salzburg, Claudia

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    1. Was denkst du darüber, liebe Claudia? Ich finde es wichtig, dass eine echte Diskussion zustande kommt - egal wo.

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  3. Ich finde alle diese Vorfälle auch grauslich und kann sie nicht nachvollziehen - wo wären wir denn ohne Vielfalt und Toleranz. Es mag sein, dass das auch daran liegt, dass Demokratie nicht so recht erlernt wurde. Aber ich habe ganz oft auch das Gefühl, dass da ein Sündenbock für die eigene Unzulänglichkeit gesucht wird.
    Darauf nehme ich jetzt ein Häppchen von der Quiche. Gegen die haben sicher auch diejenigen nichts einzuwenden, die sonst gerne am liebsten alles, was nicht von hier kommt, abschaffen würden.....

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    1. Ein Sündenbock wird gesucht, das ist wahr. Das ist ja auch das Schlimme - da ist keine Selbstkritik, erst recht keine Kritik der gesamten Gesellschaft. Sondern alle Schuld wird abgeschoben auf eine bestimmte Gruppe von Menschen. Ist dies nur Dummheit oder hat es schon Methode?

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    2. Irgendwie hoffe ich, dass es dumpfe Dummheit ist. Ich bin mir aber nicht sicher, was schlimmer ist.....Dummheit oder Methode. Wahrscheinlich ist es das Zusammenspile. Brrr, jetzt schüttelt es mich.

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  4. Ach Yushka, was für ein schwieriges Thema... Meine Großmutter hat sich zeitlebens mit ihrer Geschichte und der Vertreibung aus Preußen beschäftigt und auch mir viel meiner Geschichte mitgegeben. Ich (1987 geboren) habe zu so vielem keinen Bezug mehr, selbst die deutsche Trennung habe ich nie bewusst erlebt. Trotzdem habe ich Situation erlebt in denen ich als scheiß Deutscher, betrügerischer Wessi und in Polen sogar einmal als Nazi betitelt wurde. Die Sünden meiner Urgroßväter empfinde ich nicht als meine Sünden. Wir müssen die Verantwortung für unsere Handlungen und für die Erziehung unserer Kinder tragen.
    Sehr kontrovers sehe ich unsere eigene Wahrnehmung: ja, wir haben eine Vergangenheit voller Vorverurteilung und Propaganda. Müssen wir deshalb auf jegliche Kritik verzichten? Versteht mich nicht falsch, ich bin absolut gegen die rassistischen Massenveranstaltungen im Moment, aber wenn ich mir Erdogan in Köln anhöre, der hier erzählt, dass die erste Sprache der türkisch stämmigen Kinder hier in Deutschland türkisch sein sollte, dann platzt mir der Kragen. Und ich finde, das darf ich auch sagen.
    Sollte man wirklich in einem Klassiker wie "Der kleinen Hexe" wirklich die Bezeichnung "Negerlein" umschreiben? Verleugnen wir damit nicht die Vergangenheit und sind respektlos gegenüber Menschen mit schwarzer Hautfarbe indem wir vergangene Probleme leugnen?
    Ich sage ja, ein sehr schwieriges Thema... Mir fallen dazu noch so viele andere Geschichten, Probleme und Argumente ein...
    Ein wichtiger Aspekt kam heute in einer Diskussion auf: Erleben wir gerade nicht vielleicht eher den Konflikt zwischen Menschen mit großem Interesse an Religion und denen, die der Religion keine große Rolle mehr einräumen als zwischen dem Christentum und dem Islam oder den Deutschen und den Türken?
    Hach, jetzt habe ich einen halben Roman geschrieben, ich hoffe, ihr verzeiht mir...

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    1. Vielen Dank für deinen langen Kommentar - ich bin froh, dass sich hier eine Diskussion entwickelt!
      Ich habe nicht geschrieben, dass die Sünden unserer Großeltern unsere Sünden sind - von Sünde habe ich grundsätzlich nicht gesprochen. Mir ging es darum zu untersuchen, wie und ob die Erziehung der Nazizeit bis heute weiter wirkt, indem sie zuerst unsere Großeltern beeinflusste und dann in direkter Folge auch unsere Eltern und damit in indirekter Folge auch uns selbst.
      Dann: Warum sollten die türkischstämmigen Kinder kein Türkisch lernen? Warum platzt dir da der Kragen? Und natürlich darfst du das sagen, klar. Aber mir fehlt an der Stelle deine Argumentation, warum sie denn nicht als erstes türkisch lernen sollten. Wenn du in einem anderen Land lebtest, würden deine Kinder sicher auch als erstes deutsch von dir lernen und nicht die Sprache des jeweiligen Landes. Die käme dann als zweite Sprache dran, sicher.
      Ich weiss nicht, ob es sich bei dem Konflikt um eine Differenz zwischen Gläubigen und Nicht-Gläubigen handelt. Wenn alle - diejenigen, die glauben und diejenigen, die nicht glauben, tolerant genug gegenüber dem jeweils anderen wären, dürfte dieser Unterschied überhaupt kein Problem darstellen.

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  5. Liebe Yushka,
    ich bin über Ingrid auf dich aufmerksam geworden, die auf uns beide in ihrem Blog verwies, weil wir offensichtlich in unseren Blogs eine Metamorphose durchmachen angesichts der politischen Entwicklung in unserem Land, der Welt insgesamt. Da ich als Nähblog angefangen habe und hier im Hause der Mann der Koch & Bäcker ist, hatten wir bislang keine Berührungspunkte. Doch jetzt ergibt sich eine Gemeinsamkeit, nämlich die aktive Teilnahme am gesellschaftspolitichen Diskurs. Darüber freue ich mich sehr und vernetze mich mit dir.
    Herzlichst
    Astrid

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    1. Liebe Astrid, jetzt weiss ich leider gar nicht welche Ingrid du meinst - vielleicht schickst du mir den Link zu ihrem Beitrag? Ich freue mich, dass du hierher gefunden hast, auch wenn dein Mann bei euch fürs Kochen und Backen zuständig ist. Vielleicht mag er dir etwas kochen, was dir hier gefällt? In jedem Fall freue ich mich auf den Austausch mit dir.
      Liebe Grüße,
      Yushka

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  6. Liebe Yushka, ich komme über Astrid hier zu dir. Ich habe auch einen bunten Nähblog, in dem ich mich gestern zu einigen Wörtchen genötigt gefühlt habe. Ich komme aus Sachsen und es bestürzt mich besonders, dass in dieser Dresdner Ecke eine solche Bewegung entstehen konnte, die eigentlich gänzlich frei von den an die Oberfläche getragenen Protestpunkten ist. Ich frage mich: Wo kommen diese Leute mit einem Mal her?! Erschreckt hat mich der verbale Ausbruch einer Kindergärtnerin mir gegenüber. Es war glaube ich Anfang Dezember-da kamen total schwurbelige Sätze...die Asylbewerber, die den armen Rentnern in den Pflegeheimen alles wegluchsen wollen, die mit ihrem Islam-und die Kopftücher überhaupt.... mit erhobenem Zeigefinger meinte sie " es gäbe ganz böses Blut!" und das alles aus dem Mund einer Katholikin, die ich aus der Kirche meines Mannes kenne. Sie meinte sie "wäre nicht rechts, sie stände in der Mitte der Gesellschaft". Das ist es wohl auch-die Mitte der Gesellschaft, die sich irgendwie ignoriert fühlt. Die Arbeitslosenstatistiken wurden durch Hartz 4 bereinigt, keiner weiß, wie groß der wahre Prozentsatz dieser Leute in der Gesellschaft ist. Sachsen leidet mehr als andere Regionen an einer Überalterung, viele junge Menschen sind in die alten Bundesländer abgewandert. Für Ältere gibt es perspektivisch im Alter keine intakten Familienstrukturen mehr, nur das Pflegeheim. Die Renten vieler sind klein, die Angst vor Altersarmut spukt sicher auch in vielen Köpfen. Keine Ahnung, ob die Angst auf dem rechten Auge blind macht. Ich habe mich wirklich schon mit vielem beschäftigt, was die Frage betrifft, ob eine solche Bewegung wie in den 30er Jahren des 20. Jhd nocheinmal möglich wäre. Ich für mich dachte-Nein. Erschreckenderweise ist es wohl aber doch sehr leicht möglich, eine Hexenjagd wie bei den Judenverfolgungen heraufzubeschwören...Im Oktober erst las ich die Hitlersatire "Er ist wieder da". Wer weiß, was passiert, wenn die Medien doch noch eine Plattform bieten. Irgendwie komme ich mir vor, wie im falschen Film...aber schweigen werde ich nicht. Liebe Grüße von Nicole

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    1. Liebe Nicole, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Du sprichst ja einige wichtige Gründe (Arbeitslosigkeit, Überalterung, zerstörte Familien, Altersarmut) an, die dazu führen, dass Menschen, die sich Christen nennen, sich einer solchen Hetze anschließen. Vielleicht gilt es spätestens jetzt, genau hinzuschauen und die Gründe für ihre Unzufriedenheit wirklich und mit gesellschaftspolitischen Mitteln zu beheben. Und dafür brauchen wir eine fundierte Diskussion und ein ernstes Nachdenken, wie das funktionieren könnte.
      Ich bin froh, dass sich noch weitere Blogger gefunden haben, die Stellung nehmen!
      Liebe Grüße,
      Yushka

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